Wo kaufe ich Hülsenfrüchte im Großhandel?
Für gewerbliche Abnehmer führt der Weg über Anbieter, die Gebinde jenseits der Haushaltspackung führen und die Ware mit vollständigen Spezifikationen liefern. Entscheidend sind dabei nicht nur Sorte und Preis, sondern Herkunft, Erntejahr, Sortierung und die Frage, ob die Ware bio-zertifiziert ist.
Welche Hülsenfrüchte im Handel gefragt sind
- Linsen: von der kleinen Berglinse bis zur roten, geschälten Sorte, die schnell zerfällt und sich für Suppen und Pürees eignet.
- Kichererbsen: als ganze Ware für Eintöpfe und Salate oder als Grundlage für Pasten.
- Bohnen: weiße, schwarze und gescheckte Sorten unterscheiden sich in Kochzeit und Festigkeit.
- Erbsen: geschält und ungeschält, grün und gelb.
Für die Gastronomie zählt vor allem die gleichmäßige Kochzeit, für den Wiederverkauf das Erscheinungsbild im Regal. Beides hängt an der Sortierung.
Worauf es bei der Qualität ankommt
- Erntejahr: Ältere Ware braucht längere Kochzeiten und wird nie mehr weich, wenn sie zu lange lag.
- Sortierung: Gleichmäßige Größe bedeutet gleichmäßige Garung. Ungleiche Ware zerfällt teilweise, während der Rest noch hart ist.
- Bruchanteil: Bruch kocht schneller und trübt den Sud.
- Fremdbesatz: Steinchen und Pflanzenteile sind bei Rohware nie ganz auszuschließen, der zulässige Anteil gehört in die Spezifikation.
- Feuchtegehalt: Zu feuchte Ware lagert schlecht, zu trockene kann brechen.
Fragen Sie diese Angaben vor der ersten Bestellung ab. Ein Anbieter, der sie nicht liefern kann, ist für gewerbliche Mengen der falsche.
Lagerung im Betrieb
Hülsenfrüchte sind unkompliziert, solange sie trocken und dunkel stehen. Problematisch wird es bei Temperaturschwankungen: Kondenswasser im Gebinde führt zu Klumpen und begünstigt Schädlinge.
Wer Großgebinde anbricht und über Wochen verbraucht, sollte umfüllen statt den geöffneten Sack stehen zu lassen. Für die Weitergabe an Endkunden gilt ohnehin, dass die Ware in eine gekennzeichnete Verpackung muss.
Hülsenfrüchte bei YuboFiT
Im Sortiment stehen Hülsenfrüchte für gewerbliche Abnehmer, teils in Bio-Qualität. Neben der losen Ware lassen sich Hülsenfrüchte auch unter eigener Marke abfüllen, etwa als Suppenmischung oder als Teil eines Präsentsets.
Welche Gebinde zur Verfügung stehen, zeigt die Artikelseite; dort steht auch, ob die jeweilige Ware zertifiziert ist.
Ehrlich gesagt: die Kochzeit ist der häufigste Reklamationsgrund
Wenn Kunden sich über Hülsenfrüchte beschweren, geht es fast immer darum, dass die Ware nicht weich wird. Die Ursache liegt selten beim Kochen und fast immer beim Alter der Ware. Fragen Sie deshalb nach dem Erntejahr, nicht nur nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Das Datum sagt, wie lange die Ware verkehrsfähig ist, nicht, wie sie sich in der Küche verhält.
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