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Was gehört in Studentenfutter – und wie wird es zum Snack mit eigenem Etikett?

WissenWarenkunde: Tee, Nüsse und Trockenfrüchte

Eine gesetzliche Rezeptur für Studentenfutter gibt es nicht. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Baden-Württemberg hat das 2016 in einem Bericht festgehalten: Wie sich die Mischung zusammensetzt, legt jeder Hersteller selbst fest. Üblich ist die Kombination aus getrockneten Weintrauben und ungesalzenen Nusskernen. Beim Einkauf entscheidet deshalb die Zutatenliste, nicht der Name.

Was im YuboFiT-Studentenfutter steckt

Die klassische Mischung setzt sich aus zwei Gruppen zusammen. Die erste sind Weinbeeren, also getrocknete Weintrauben, mit etwas Sonnenblumenöl, damit sie nicht verkleben. Die zweite sind sechs Kernsorten: Haselnüsse, Walnüsse, Cashews und Paranüsse sowie Mandeln in zwei Formen, blanchiert und mit Haut. Erdnüsse sind nicht enthalten – das unterscheidet sie von vielen Mischungen im Handel, die Erdnüsse als Mengenanteil führen. Das Bio-Studentenfutter hat dieselben Bestandteile aus kontrolliert biologischem Anbau. Beide kommen mischfertig im Gebinde.

„In veränderlichen Gewichtsanteilen“

Diese Formulierung steht im Zutatenverzeichnis vor den Nusskernen. Sie bedeutet, dass die Mischung nicht auf feste Prozentwerte je Sorte eingestellt ist; die Anteile können von Charge zu Charge schwanken. Für den Wiederverkauf ist das unproblematisch, solange die Angabe auf dem eigenen Etikett übernommen wird. Wer dagegen feste Anteile bewirbt – etwa einen bestimmten Cashewanteil –, muss sie auch einhalten. Genau daran scheiterten in der Untersuchung von 2016 mehrere Proben: Der ausgelobte Anteil einer Nussart war im Produkt nicht enthalten.

Allergene und Spuren

Alle fünf Nussarten der Mischung sind Schalenfrüchte nach Anhang II der Lebensmittel-Informationsverordnung und werden im Zutatenverzeichnis hervorgehoben. Dazu kommt ein Spurenhinweis für sieben weitere Stoffe, von Erdnüssen über Gluten, Milch, Soja und Sesam bis zu Sulfiten und weiteren Schalenfrüchten. Er steht auf dem Blatt, weil die Mischung in einem Betrieb entsteht, der auch andere Ware führt. Beides gehört unverändert auf das Etikett des Wiederverkäufers.

Wofür sich Studentenfutter im Betrieb eignet

  • Kiosk, Kantine, Automat: abfüllen, etikettieren, verkaufen – ohne eigene Mischanlage und ohne Wareneingang für sechs Einzelkomponenten.
  • Hofladen und Unverpackt-Laden: die Bio-Variante deckt das Bio-Sortiment ab, ohne eine zweite Bezugsquelle.
  • Werbung und Präsent: als Portion mit Logo für Messe, Tagung, Mailing und Onboarding-Paket.

Vom Gebinde zum Päckchen mit Logo

Für Werbezwecke füllt die Manufaktur die Mischung als Portion ab: in das Papierbeutelchen mit 100 g oder auf Anfrage in den Werbe-Würfel mit rund 40 g. Ihr Etikett trägt Motiv und Logo; Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Spurenhinweis, Füllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum und Herstellerangabe setzt die Manufaktur. Wer die Mischung unter eigenem Namen in den Handel bringt, findet auf der Seite Wer steht als Hersteller drauf, welche Variante der Herstellerangabe zu ihm passt.

Haltbarkeit und Lagerung

Weinbeeren ziehen Feuchtigkeit, Nusskerne werden ranzig – beides langsam, aber sicher, wenn die Mischung warm oder offen steht. Die Blätter nennen 10 bis 15 °C, trocken und dunkel. Für eine eigene Hausmischung mit anderem Nussanteil stehen die Einzelkomponenten unter Nüsse und Weinbeeren.

Weiterführende Bereiche

Studentenfutter

Klassisch und in Bio-Qualität, mischfertig im Gebinde – zum Abfüllen unter eigener Marke oder als Portion mit Ihrem Etikett.

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